- Silvie Fazlija (Gesang)
- Stefan Kemper (Fender Rhodes Electric Piano, Synthesizer)
- Michael Fischer (Percussion)
- Robin Mock (Saxophon)
- wie alles begann
Silvie Fazlija
...schloss im Jahre 2000 ihr Musicalstudium als Diplom-Musicaldarstellerin und Diplompädagogin für Gesang ab. Nach mehreren Musicalproduktionen und Tourneen ist sie als freischaffende Sängerin und Kabarettistin tätig und steht mit Kollegen aus den verschiedensten Bereichen auf der Bühne, so z.B. auch mit den „Diven“ (Musical/Klassik/Chanson). Sie unterrichtet Gesang in den Bereichen Musical / Jazz / Pop / Chanson. Weitere Infos und Details unter www.silviefazlija.deStefan Kemper
Nach einem klassischen Klavierstudium an der Musikhochschule Karlsruhe immer stärkere Hinwendung zu Jazz und Pop. Jazz-Piano-Unterricht bei dem Pianisten der SWR-Bigband, Klaus Wagenleiter. Mitwirkung in den verschiedensten Formationen von Duo bis Bigband, unter anderem Gründungsmitglied der in den 90ern im Südwesten sehr präsenten Band Round Midnight.„Nebenher“ Musiklehrer an einem Karlsruher Gymnasium und dort Leiter zweier Bigbands.
Michael Fischer
Robin Mock
wie alles begann
erst zu zweit...
Begonnen hat alles als Duo: Robin Mock am Saxophon und Stefan Kemper am Klavier. Wann genau das war, ist schwer zu sagen, irgendwann um das Jahr 2004. Denn Robin und Stefan spielen schon seit bald 20 Jahren zusammen in den verschiedensten Formationen, die wichtigste davon wohl die legendäre Karlsruher Jazzband Round Midnight. Nach dem Ende dieser Band entdeckte Stefan die Liebe zu seinem alten Fender Rhodes Electric Piano wieder, und der Sound des Instruments in Verbindung mit Robins Baritonsaxophon begeisterte die beiden so, dass sie dachten: da machen wir was draus.Über das Zusammenspiel sagt Stefan: „Robin und ich sind so etwas wie musikalische Ehepartner. Wir spielen schon so lange zusammen, dass wir uns einfach blind verstehen. Ich weiß in jeder Spielsituation genau, was Robin vorhat. Und Robin spürt, dass ich das weiß.“ Und Robin meint: „Wir brauchen nichts abzusprechen, das ist überflüssig. An guten Abenden spielen wir wie ein einziger Organismus.“
Bei einem der vielen Gigs im Duo kam es übrigens auch zur bemerkenswerten Entstehung des Bandnamens. Nach einem Projekt, dass Stefan in einer anderen Besetzung einige Jahre zuvor hatte, nannten die beiden sich Mellow Vibes. Als sie eines Abends zum Aufbauen in den Club kamen, wurden sie dort angekündigt als – Mellow Mood. „Eigentlich besser als Mellow Vibes“, dachten sie sich, und so war der endgültige Bandname geboren.
dann zu dritt...
Nach einiger Zeit im Duo wurden die beiden Musiker – wie schon so oft zuvor – neugierig auf etwas Neues. Sie wollten mit einer Sängerin arbeiten. Aber nicht irgendeine Sängerin, wie sie es wie Sand am Meer gibt, die vorne steht und ihren Part singt, und den Rest der Musik der Band überlässt. Der Gesang sollte zum Feeling und zum Konzept der Band passen. Robin und Stefan erinnerten sich an eine Sängerin, mit der sie kurz bei Round Midnight zusammengearbeitet hatten: Silvie Fazlija.Silvie passte sofort perfekt zu Mellow Mood: Ihre wunderschöne Stimme und die freie und ganz eigene Art, Songs zu interpretieren. Dazu die Fähigkeit, sich wirklich in die Musik einzubringen und ihr ein eigenes Gesicht zu geben. Das Trio Mellow Mood war geboren.
und jetzt zu viert...
Und dann nach einiger Zeit: wieder Lust auf etwas Neues. Die drei spürten: was unserer Musik noch fehlt, ist eine stärkere rhythmische Komponente. Kein Schlagzeug, das wäre zu aufdringlich. Nein, Percussion: Congas, Cajon, Shaker und der ganze „Schüttelkram“ (Silvies Worte, die Michl gar nicht so gut gefallen…)Auf ganz klassische Art machte sich Mellow Mood auf die Suche nach einem der rar gesäten Percussion-Spieler: Anrufe, Nachfragen, Empfehlungen, Treffen zum Proben. Nach der Probe mit Michl war die Freude im Proberaum greifbar, als er sagte: „Klar, bin ich dabei!“
Michael Fischer mit seinem untrüglichen Gespür für die time ist das, was Mellow Mood zu einer absolut runden Sache macht. Michl versteht es, den Groove und die Struktur jedes Songs zu erspüren und in Klang umzusetzen. Und nie klingt ein Song wie der nächste, immer wieder zaubert er neue Sounds.
Wenn die vier zusammen spielen, gibt es diese magischen Momente, dass die Band sich ohne Worte oder Blicke versteht und wie ein einziger Klangkörper spielt. Dann stehen nicht allein vier gute Musiker auf der Bühne – es entsteht viel viel mehr.